Simulations-Labor

Spieltheorie & Szenarien zum Selbst-Ausprobieren

Szenario-Presets

Umfeld — gilt für beide

Kriegswahrscheinlichkeit
Anteil der Läufe, die Stufe 8+ erreichen
Mittlere Endstufe
Eskalationsstufe nach der letzten Runde (0–10)
Ø Runde des Kriegsausbruchs
nur über Läufe, die im Krieg enden

Wie gehen die Krisen aus?

Verteilung der Endzustände über alle Läufe

Eskalationsverlauf

Stufe 0 = Frieden · Stufe 8+ = Krieg. Median, 10–90%-Band und 40 Beispielläufe.

Median 10–90%-Band Beispielläufe Kriegsschwelle
Was simuliert dieses Modell?

Zwei Akteure stehen auf einer Eskalationsleiter (Stufe 0–10). In jeder Runde entscheidet jeder Akteur, ob er eskaliert, hält oder deeskaliert – abhängig von Entschlossenheit, innenpolitischem Druck, relativer Stärke, Risikobereitschaft, den wachsenden Konfliktkosten und Zufall.

Eingebaut ist die Eskalationsfalle („Law of Escalation"): Wer eskaliert hat, verliert beim Rückzug Gesicht („Commitment") – Deeskalation wird also mit jeder Runde teurer, und begonnene Spiralen tragen sich selbst. Fehlwahrnehmung kann einen zurückhaltenden Zug des Gegners als Aggression erscheinen lassen und Spiralen zünden. Wirtschaftliche Verflechtung verteuert den Konflikt für beide und wirkt als Bremse.

Da jeder Lauf Zufall enthält, wird das Szenario tausendfach wiederholt (Monte-Carlo) – das Ergebnis ist keine Vorhersage, sondern eine Wahrscheinlichkeitsverteilung über Ausgänge.

Lehr- und Denkmodell, stark vereinfacht – keine Prognose realer Konflikte.